Stellungnahme zur Änderung der Bildungsempfehlung

Heute findet um 13 Uhr im Sächsischen Landtag eine Anhörung des Ausschusses für Schule und Sport zu einer von der Koalition vorgeschlagenen Änderung des (alten) Schulgesetzes bei der Bildungsempfehlung statt. Wir sind dazu als Sachverständige eingeladen und nehmen dazu Stellung.

→ Stellungnahme zur Änderung der Bildungsempfehlung (PDF)

Die gesetzliche Änderung der Bildungsempfehlung ist notwendig geworden, um einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts gerecht zu werden. Dies findet unabhängig von der aktuellen Novelle des Sächsischen Schulgesetzes, die sich offensichtlich verzögert, statt.

Sachsen braucht eine „Schule für Alle“

Stellungnahme zum „Gesetz zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen“ vom 12.01.2016

In einer Zeit, wo in vielen Bundesländern ([1]) bereits zahlreiche Schulen des längeren gemeinsamen Lernens entstanden sind und weitere entstehen, verzichtet der Entwurf des neuen Schulgesetzes für Sachsen im Teil 2, § 4 auf diese notwendige Weiterentwicklung der sächsischen Schulstruktur. Damit wird die Möglichkeit für eine zukunftsfähige und chancengleiche Ausbildung der heranwachsenden Generation vertan.

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Strategie-Workshop im September

Am 26.09.2015 fand in den Räumen der GEW Dresden unser 2. Workshop zur Änderung des Sächsischen Schulgesetzes statt. Diesmal ging es um unsere weitere Strategie. Hauptfragen waren: Wer sind potentielle Bündnispartner? Wie gewinnen wir diese für unser Vorhaben? Welche nächsten Schritte sind notwendig, um unser Ziel, einen Volksentscheid in Sachsen, voranzubringen?

Zum Workshop  konnten wir Gäste aus Leipzig, Chemnitz und Dresden begrüßen. Nach einem sehr interessanten einführenden Vortrag von Thomas Freyer zu den Erfahrungen eines Bürgerbehrens in Leipzig 1997 diskutierten wir insbesondere über die Themen  Bündnispartnersuche sowie über das weitere Vorgehen in der Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem erhielten wir Einblicke in die derzeitige Lage der ehemaligen Gemeinschaftsschulen in Sachsen. Es ist mehr als bedauernswert, wie der Betrieb erfolgreicher, bei den Eltern beliebter und mit viel Engagement geführter Schulen in Sachsen von der schwarz-roten Regierung wieder „eingefroren“  wurde.