Sachsens neuer Kultusminister gegen längeres gemeinsames Lernen

Der neue sächsische Kultusminiser Frank Haubitz hat dem längeren gemeinsamen Lernen in Sachsen gleich zu Beginn seiner Amtszeit eine Absage erteilt. Er bevorzuge „Ruhe im System“, so Haubitz auf seiner ersten Pressekonferenz und bezeichnete das längere gemeinsame Lernen zudem als „Schulhausbauprogramm“.
Haubitz führt damit den konservativen Kurs der sächsischen CDU fort und zeigt darüber hinaus eine erschreckende Unkenntnis der Sachlage. So ignoriert er, dass sich nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage vom Juni dieses Jahres eine klare Mehrheit der Sachsen für das längere gemeinsame Lernen ausgesprochen hat (Presseartikel zur Umfrage) und selbst 60% der CDU-Wähler dafür votieren würden. 75% der Sachsen würden sich sogar an einer Volksabstimmung in der Frage beteiligen.

 

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